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Die KinderbuchManufaktur gründete sich vor knapp einem Jahr, im April 2021. Nora Rath-Hodann und Katrin Grieco riefen diese Online-Community rund um Kinderliteratur ins Leben. Die beiden haben sich selbst online kennengelernt und schnell gemerkt, dass sie dieselbe Vision verfolgen: ES KANN NIE GENUG WERTVOLLE KINDERBÜCHER GEBEN! Nach dem Motto: GETEILTE BEGEISTERUNG FÜR KINDERBÜCHER VERBINDET!

Nora Rath-Hodann lebt mit ihrer Familie in Wien. Sie arbeitete als Managerin für große Firmen und sammelte somit viele Erfahrungen in den Bereichen Marketing, Projektmanagement und Analyse. Ihren Zugang zur Kinderliteratur fand sie erst als Erwachsene durch ihre Tochter Julie, der sie als Autorin im Selfpublishing die Buchreihe JULIE GEHT INS MUSEUM widmete. Mit ihrem Management-Wissen und ihren Erfahrungen als Selfpublisherin unterstützt Nora andere bei ihren Kinderbuchprojekten. Websitelinks
Katrin Grieco wohnt mit ihrer Familie in Stuttgart und ist gelernte Sozialpädagogin. Sie lebt ihren Traum, sich mit Kinderbüchern zu umgeben. Als Verlagsautorin schreibt sie Kinderbücher und gestaltet Workshops mit Kinderbuchkonfettimomenten, wie sie es immer so schön nennt. Laut Katrin sind diese Momente solche Augenblicke, in denen Kinderaugen leuchten, ihre Neugierde gestärkt wird und sie passend zu Kinderbüchern aktiv werden. Katrin teilt liebend gerne ihre Kinderbuchbegeisterung mit anderen und lässt das Konfetti vorzugsweise in pink wirbeln.

Bevor sich diese Gemeinschaft gründete, riefen die beiden über Social Media zu einer Challenge auf, in der vier Wochen lang fleißig rund um die Themen Kinderbücher, Schreiben, Illustrieren und Lesen Beiträge geteilt wurden und sich die TeilnehmerInnen miteinander vernetzten. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, was diese Challenge alles mit sich bringen würde. Rückblickend bin ich einfach froh, darüber gestolpert zu sein, und dankbar für all die vielen Erlebnisse und Lernzuwächse, die mir die KinderbuchManufaktur seitdem beschert hat. Zufälligerweise bin ich über diese Instagram-Challenge gestoßen. Instagram war bis dahin so ziemliches Neuland für mich. Zudem sah ich mich auch eher als Hobbyautorin, die sich einen Traum verwirklicht hatte. Dank der zahlreichen Schreibanlässe verfasste ich viele Beiträge und knüpfte neue Kontakte zu anderen Kinderbuchkreativen. Als sich im April die Türen öffneten war ich sofort mit dabei. Die KinderbuchManukfaktur ist ein digitaler Ort der Begegnungen: Hier wird gemeinsam geschrieben, gezeichnet, gelesen, gelernt, gelacht, getröstet und gefeiert. Kinderbuchbegeisterung pur! Das Ziel dieser Gemeinschaft ist es, sich gegenseitig zu helfen und Unterstützung zu holen. Jeden Monat engagieren Nora und Katrin zu einem Schwerpunktthema MentorInnen, die uns Mitgliedern ihre Erfahrungen und ihr Wissen rund um das AutorInnen- und IllustratorInnenLeben und die Kinderbuchkreativität lehren. Im REahmen der KinderbuchManufaktur habe ich bisher mein Schreibhandwerk weiter ausbauen können. Viele Ideen und Wissen in Sachen Buchmarketing, Lesungen, Selfpublishing etc. hinzu gewonnen. Bisher durfte ich bereits u.a. von dem Autor Titus Müller über das Autorenleben, von Steffi Bieber-Geske über das Verlagswesen, Cally Stronk über unsere Zielgruppe, Sylvia Englert über die Geschichtenentstehung, Anja Kiel über die Figurenentwicklung oder von Sven Gerhardt über Humor in Kinderbüchern lernen.

Auf der Website der KinderbuchManufaktur www.kinderbuchmanufaktur.com findest du weitere kostenlose Angebote, wie den Newsletter, Blog, Podcast und Launch-Parties. In der Mitgliedschaft, die man monatlich oder für ein Jahr buchen kann, sind eine interne Facebookgruppe, live Workshops (die auch im Nachgang vier Wochen lang angeschaut werden können), gemeinsame Schreibzeiten und Boni enthalten. Ich sehe mich nach über einem Jahr Mitgliedschaft nicht mehr als Hobbyautorin, sondern als Kinderbuchautorin. Ich habe gelernt, was Pitches sind und wie man sie schreibt. Ich habe gelernt, was einen guten Klappentext ausmacht und direkt eine Neuauflage zu meinem Bilderbuchdebüt DAS KAMUFFLON gestartet. Ich habe mein Schreiben und meinen Blick auf meine Schreibleidenschaft ausgebaut. Ich fühle mich gestärkt in dem, wie ich von Beginn an als Autorin gearbeitet habe, als ich es noch gar nicht als Arbeit angesehen habe. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, die ich euch in den nächsten Monaten immer mal wieder vorstellen werde. Also falls du dies hier bis zum Ende durchgelesen hast und auch davon träumst ein Kinderbuch zu schreiben oder zu illustrieren, dann schau doch mal bei Nora und Katrin und der KinderbuchManufaktur vorbei. Solltest du diesen Beitrag rein interessehalber gelesen haben, sage ich DANKE für dein Interesse und bin froh, wenn du nun weißt, wovon ich rede, wenn ich von der KinderbuchManufaktur erzähle und schwärme.

In diesem Sinne lasse ich jetzt eine Runde Kinderbuchkonfetti wirbeln und mache mich mal an die Arbeit für das nächste Buchprojekt…
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"Du bist Kinderbuchautorin? Das ist ja ein cooles Hobby!"

Manches muss man nur lange genug gesagt bekommen oder gefragt werden und man glaubt es. Anfangs nannte ich mich selbst HOBBYautorin. Bis mich ein wunderbarer Mensch wach gerüttelt hat und sagte:

"Warum nennst du dich Hobbyautorin? Nur weil es nicht dein Hauptjob ist und du es in deiner Freizeit machst?"

Logisch, wie sollte ich es während meiner hauptberuflichen Arbeitszeit machen?! Mir blieb nichts anders übrig als es in meiner Freizeit zu tun.

"Du bist eine Autorin! Punkt, aus, Ende! Du schreibst großartige Kinderbücher und wuppst das alles nebenbei. Sei da ruhig stolz drauf!"


Diese Worte haben gesessen. Passender Weise kam zum selben Zeitpunkt ein Workshop der Kinderbuchmanufaktur mit Bianca Fritz, in dem es um MEIN WARUM ging. Ich musste ehrlicher Weise gar nicht lange darüber nachdenken, warum ich das tat, was ich tat.


Ich bin Grundschullehrerin geworden, weil ich es liebe Kinder für etwas zu begeistern. Ich zeige Ihnen gerne die Welt und gebe ihnen das Handwerkszeug, um sich die Welt zu erschließen. MEIN WARUM als Kinderbuchautorin klingt ähnlich:

mit meinen büchern möchte ich kinder begeistern und ihnen fantastische, tröstende sowie magische leseerlebnisse bieten.
Dieser Satz ziert das obige Foto, welches ich auf Visitenkarten habe drucken lassen. Es ist mein Schlüssel zu einem netten Gespräch mit meiner erwachsenen Leserschaft. Dieser Satz soll zeigen, warum ich tue, was ich tue.

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Um so richtig in Schreibstimmung zu kommen habe ich mittlerweile feste Rituale, die mir helfen mich auf das Schreiben zu fokussieren und alles Andere auszublenden. Grundsätzlich schreibe ich am liebsten an unserem Esszimmertisch. Der steht mitten im Raum und ich habe das Gefühl, das meine Gedanken mitten im Raum platziert mehr Freiheit haben als wenn ich vor einer Wand sitze und nur halb aus dem Fenster schauen kann, so wie in unserem Arbeitszimmer. Zwar schreibe und arbeite ich dort auch gerne, aber wenn ich so richtig kreativ sein möchte, dann am liebsten am Esszimmertisch. Im Sommer ist es wahlweise auch unsere Terrasse. Am liebsten sitze ich an einem lauen Sommerabend auf den Treppenstufen, die in den Garten führen. Wenn ich nach rechts schaue, sehe ich den Teutoburger Wald. Ich liebe diesen Ausblick. Aber zurück zu den Schreibritualen: Ich lege mir gerne mein Etui dazu, das zum Buchprojekt passende Notizbuch, ggf. meinen Laptop. Ansonsten muss der Tisch bzw. mein Blickfeld frei sein. Keine bunten Klebezettel, Spielzeug der Kinder oder Sonstiges. Das irritiert mich und lenkt mich vom Schreiben und beim Einfangen meiner Ideen ab. Beim Schreiben der Wichtelgeschichten rund um den Wichtel Sverre hatte ich immer meine gemütliche Weihnachtspyjamahose an (Da ich ja sowieso nur abends geschrieben habe, hat sich auch niemand darüber gewundert. Nur mein Mann einmal als ich im März nochmal was Überarbeiten wollte. Er guckte etwas irritiert als ich die weihnachtliche Hose anzog.) Außerdem habe ich mir immer mein Schreiblicht mit Streichhölzern angezündet angezündet. Eine Tasse Yogitee mit tollem Spruch aus meiner Lieblingsschreibtasse durfte auch nicht fehlen. Da ich am liebsten in der Stille schreibe und lediglich das Geklacker meiner Tastatur hören mag, brauchte ich auch nie Musik. Das würde mich nur ablenken. Um wieder in den Flow meiner Geschichte reinzukommen, habe ich mir immer die zuletzt geschriebenen Sätze durchgelesen. Und zwack war ich wieder drin, in meiner Wichtelwelt.


Seit ich Kinderbuchautorin bin, halte ich den Bleistift, mit dem ich meine ersten Ideen für die Geschichte rund um DAS KAMUFFLON aufgeschrieben habe in Ehren. Meine Freundin hat ihn mir geschenkt. Der aufgedruckte Spruch lässt mich noch heute jedes Mal lächeln, denn er passt sehr gut zu mir [Das CHAOS sei willkommen, denn die Ordnung hat versagt.-Karl Kraus]. 😉
Dieser Bleistift hat mich quasi auf dem Weg zur Kinderbuchautorin begleitet und ich traue mich wahrscheinloch niemals ihn runterzuschreiben. Wem das hier nun zu spirituell wird, dem kann ich nur sagen: Lies mal etwas über die SICH-SELBST-ERFÜLLENDE-PROPHEZEIUNG. Das war ein Thema meiner Masterarbeit im Grundschullehramt. Ein sehr spannendes Thema, für das ich viel Literatur der Psychologie gelesen habe. Derzeit sprechen viele von Glaubenssätzen. Ich finde es ist beides sehr ähnlich. Wenn ich mir sage: Mit dem Bleistift habe ich bereits eine tolle Geschichte geschrieben, dann gelingt es sicher erneut mit diesem Stift. Und so starte ich jedes Buchprojekt mit einer Ideenkritzelei mit diesem Bleistift.

Um so richtig in Schreibstimmung zu kommen habe ich mittlerweile feste Rituale, die mir helfen mich auf das Schreiben zu fokussieren und alles Andere auszublenden. Grundsätzlich schreibe ich am liebsten an unserem Esszimmertisch. Der steht mitten im Raum und ich habe das Gefühl, das meine Gedanken mitten im Raum platziert mehr Freiheit haben als wenn ich vor einer Wand sitze und nur halb aus dem Fenster schauen kann, so wie in unserem Arbeitszimmer. Zwar schreibe und arbeite ich dort auch gerne, aber wenn ich so richtig kreativ sein möchte, dann am liebsten am Esszimmertisch. Im Sommer ist es wahlweise auch unsere Terrasse. Am liebsten sitze ich an einem lauen Sommerabend auf den Treppenstufen, die in den Garten führen. Wenn ich nach rechts schaue, sehe ich den Teutoburger Wald. Ich liebe diesen Ausblick. Aber zurück zu den Schreibritualen: Ich lge mir gerne mein Etui dazu, das zum Buchprojekt passende Notizbuch, ggf. meinen Laptop. Ansonsten muss der Tisch bzw. mein Blickfeld frei sein. Keine bunten Klebezettel, Spielzeug der Kinder oder Sonstiges. Das irritiert mich und lenkt mich vom Schreiben und beim Einfangen meiner Ideen ab. Beim Schreiben der Wichtelgeschichten rund um den Wichtel Sverre hatte ich immer meine gemütliche Weihnachtspyjamahose an (Da ich ja sowieso nur abends geschrieben habe, hat sich auch niemand darüber gewundert. Nur mein Mann einmal als ich im März nochmal was Überarbeiten wollte. Er guckte etwas irritiert als ich die weihnachtliche Hose anzog.) Außerdem habe ich mir immer mein Schreiblicht mit Streichhölzern angezündet angezündet. Eine Tasse Yogitee mit tollem Spruch aus meiner Lieblingsschreibtasse durfte auch nicht fehlen. Da ich am liebsten in der Stille schreibe und lediglich das Geklacker meiner Tastatur hören mag, brauchte ich auch nie Musik. Das würde mich nur ablenken. Um wieder in den Flow meiner Geschichte reinzukommen, habe ich mir immer die zuletzt geschriebenen Sätze durchgelesen. Und zwack war ich wieder drin, in meiner Wichtelwelt.
Diesen Text hier, habe ich übrigens ohne eines dieser Rituale geschrieben: Der Esszimmertisch steht voll, mein Mann klappert mit Werkzeug, die Kerze ist aus, der Tee steht noch mit Beutel in der Küche und wo ist eigentlich mein Bleistift?

MEINE VERLETZTUNGSBEDINGTE BLOG-PAUSE IST HIERMIT BEENDET: ICH FREUE MICH, EUCH NUN WIEDER JEDEN FREITAG, WIE GEWOHNT, EINEN NEUEN BLOGARTIKEL ZU PRÄSENTIEREN!

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