Schon als Kind lauschte ich unheimlich gerne den Geschichten meiner Oma. Sie erzählte mir von Zwergen, Wichteln und Elfen. Ich erinnere mich noch sehr gut an unsere Familienausflüge mit dem Bulli: Wir fuhren durch die nordhessischen Wälder und meine Oma erzählte mir Geschichten und Märchen. Ich konnte nie genug davon bekommen und wünschte heute, ich hätte ein Hörspiel von ihr. Leider hat meine Oma nicht mehr miterleben können, wie ich zur Kinderbuchautorin fantasiereicher Geschichten wurde. Aber ich glaube, sie hätte sich sehr darüber gefreut. Eines habe ich durch von meiner Oma gelernt, die Augen und Ohren offen zu halten. Offenzuhalten für neue Geschichten und Ideen. Bis ins Erwachsenenalter scheinen mich Zwerge, Elfen und Wichtel zu begleiten, sogar in unserem Schwedenurlaub.


Zu gerne hätte ich die kleine Wichteltasse mitgenommen. Was ich jedoch mitgenommen habe, ist die Fantasie. Die Fantasie für neue Geschichten. Beim Schwimmen im See kam mir eine neue tolle Idee. Noch ist sie nur in meinem Kopf. Meinen Kindern habe ich ein bisschen davon erzählt. Und vielleicht schreibe ich sie sogar eines Tages auf. Ich lasse es euch wissen!
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Ich erinnere mich noch gut an meine erste Zeitschrift (wahrscheinlich geht es euch ähnlich): die BRAVO. Einige Jahre habe ich wöchentlich die Bravo gelesen. Später folgten Teenagermagazine und Klatsch-und-Tratsch. Junge Erwachsenen-Magazine und dann irgendwann bin ich wohl erwachsen geworden und habe Magazine gelesen, die vorher bei meiner Mama von mir unangetastet auf dem Tisch lagen.

Grundsätzlich galt schon immer, dass mich das Cover eines Magazins ansprechen muss. Darüber hinaus, muss mich natürlich der Inhalt überzeugen. Ein Magazin hat etwas Kurzweiliges, Aktuelles und Ideenbringendes. Ich lese immer zuerst das Vorwort aus der Chefredaktion und blättere dann einmal komplett durch. Manchmal lese ich das Magazin sofort, manchmal in Etappen. Was ich überhaupt nicht leiden kann, ist, wenn jemand aus meiner Familie vor mir mein Magazin liest. Ich lege es nämlich grundsätzlich auf den Tisch und erfreue mich den ganzen Tag am Cover und auf den Moment, wenn ich abends aufs Sofa sinke und darin lesen kann. Herrlich!
Rückblickend habe ich die meisten Bereiche an Magazinen durch. Während wir unseren Garten anlegten, las ich Gartenmagazine. Aber auch: Magazine rund um Prominente, das Leben in aller Welt, Kochen, Haus, Natur und Lifestyle gehen immer. Als unsere Tochter geboren wurde abonnierte ich das ELTERN Magazin. Eines meiner Lieblingsmagazine über Jahre.
Das Schöne an einem Magazin ist, dass man kurz mal reinlesen kann oder mal nur eben die Bilder anschaut, sich wegträumt oder inspirieren lässt. Ein Magazin liest sich schneller als ein Buch und auch dort kann ich mich einfach mal wegträumen. Die schönsten Magazine hebe ich lange auf und manche Magazine dienen sogar als Moodboard für mein Schreiben. Mehr dazu mal wann anders....


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Am letzten Ferienwochenende habe ich aus meinem Kinderbuch WICHTEL SVERRE vorgelesen. Das Besondere daran war, dass die Lesung in Sverres Zuhause stattgefunden hat - im Driburger Grund in Altenbeken. Gemeinsam mit der Gemeinde Altenbeken, unserem Bürgermeister Matthias Möllers und Phon Bee, habe ich diese Veranstaltung geplant und umgesetzt. Ich wusste weder wie das Wetter sein würde, noch, ob der Driburger Grund mit anderen Besuchern belebt sein würde, noch wie viele Zuhörer überhaupt kommen würden. Zwar hatten die einen oder anderen erzählt, sie wollten gerne kommen, doch ich hatte keine Vorstellung, wie viele es sein würden.


So radelte ich mit unserem Lastenrad eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn dorthin und baute gemeinsam mit meinem Mann alles auf: Einen Verkaufsstand in der Grillhütte, eine Ausstellung meiner selbstgebauten Kulissen zu all meinen Kinderbüchern sowie die Sehnsuchtskoffer. Nach und nach trudelten neugierige ZuhörerInnen ein - klein und groß. Vor mir und meinem Erzähltheater breiteten viele ihre Picknickdecken aus und machten es sich bequem. Es war ein tolles Bild und meine Aufregung war sofort verflogen als ich aus meinem Buch lesen und alle begeistern konnte. Zum ersten Mal war auch meine Familie dabei - mein Mann, meine drei Kinder, meine Eltern und Schwiegereltern. Ein unvergesslich schönes Erlebnis, das ich hoffentlich wiederholen kann. Und ich bin mir sicher, auch Wichtel Sverre hat uns aus der Ferne beobachtet und mit gefreut!

Warst du schonmal auf einer Freiluftlesung?


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